Saturday, 26. May 2007Träume unterstützen
Die Pia, ja die Daily Pia, sie schreibt an einem Buch, dass sie immer wieder in ihrem Blog in kleinen Kurzgeschichten zur Schau stellt. Besser gesagt, dieses Buch ist schon fertig: die B:Seite. Dieses Buch möchte sie gerne richtig veröffentlichen. Leider ist es wie mit vielen Träumen: Zwecks mangelnder finanzierbarkeit in weiter ferne
Friday, 25. May 2007Ab in den Norden
Jetzt war ich Mittwoch und Donnerstag in Hamburg und habe mir dort meine zukünftige Arbeitsstelle angeschaut und drüber nachgedacht, ob ich es wirklich machen will, da hoch zu ziehen. Aber da es vorerst eh erst mal nur für 2 Monate sind, werde ich das auf alle fälle machen. Das heißt für mich also, dass ich spätestens ab dem 23. Juni in Hamburg einzug halten werde
Jetzt muss ich nur noch eine Wohnung finden, denn die, die ich mir anschauen wollte, waren alle kurz vorher dann schon vergeben Thursday, 17. May 2007Musik-Rassismus
Vor einiger Zeit hab ich mal darüber geschrieben, dass ich den nächsten Bürgerkrieg oder die Hexenjagd wegen Musik sehe. Um das ganze mal wieder zu erhärten, einfach hier mal die Kommentare lesen. Die Akzeptanz "anderer Gedanken & Meinungen" will sich irgendwie nicht verbreiten.
Wednesday, 16. May 2007CurlFTPfs
Vor einiger Zeit habe ich nach einer Möglichkeit gesucht mir auf meinem Desktop unter Ubuntu einen Ordner anzulegen, mit dem ich direkt auf mein FTP Verzeichnis zugreifen kann. Ein einfacher softlink tat zwar auf den ersten Blick seinen Dienst, aber nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte. Kurz darauf hat mich der Wohnzimmerhostblogger auf CurlFTPfs aufmerksam gemacht. Das hab ich dann aber erst mal nur schnell zu den Bookmarks abgelegt.
Heute dachte ich mir aber, dass ich es doch mal probieren könnte. Zu meinem überraschen war CurlFTPfs im Paketinhalt von Synaptic enthalten und so musste ich es nur anklicken und installieren. Das einrichten einer FTP Verlinkung kostete nochmal grob 5 Minuten. Das einfache $ sudo curlftpfs ftp://user:pwd@domain.tld/ mountpoint/geht zwar, allerdings hat man als normal sterblicher Benutzer dann keinen zugriff auf den Ordner. Also kurzes suchen nach einer Option, die mir das als normaler User auch erlaubt. Gesucht, gefunden. In /etc habe ich die Datei fuse.conf angelegt und dort folgendes reingeschrieben: $ cd /etcDaraufhin hat es auch mit dem Nachbarn geklappt: $ cd /home/name/Desktop Jetzt kann ich ohne großen Aufwand immer direkt an meine Daten dran und auch über den (lieblings) Editor direkt dran arbeiten. Nachteil ist allerdings: Ein falscher Klick und alle Inhalte sind gelöscht. Also mit vorsicht zu genießen Update: Bei mir hat sich eben mein ganzer Desktop verabschiedet, als ich eben in den genuss der Zwangstrennung gekommen bin und somit die Daten vom Server ausblieben. "Ups" Tuesday, 15. May 2007In der Hand von debian
Langsam stelle ich mich voll auf debian/linux Systeme um und ein. Es ist angenehmer und schöner damit zu arbeiten als mit Windows. Jahre lang hatte ich diese unüberwindbare Sperre in mir, die mich immer wieder zu Windows zurück führte. Und nun ist das einzigste System bei mir zu Hause, was noch in Windows Hand ist mein Laptop. Aber hoffentlich auch nicht mehr lange. Habe leider noch immer kein passendes Ersatzteil gefunden, welches das Notebook wieder komplett einsatzfähig macht.
Auf jeden fall habe ich eben meinen zweiten Computer nun auch auf debian etch umgestellt. Und mein Desktop Computer läuft mit Ubuntu Feisty Fawn. Wie konnte ich Jahre lang nur so blind sein? Es macht richtig Spaß zu kniffeln und zu grübeln, aber doch alles vor den Augen zu haben. Geständnis
Ich geb es zu: Ich war absolut Faul. Ich habe mich nie darum gekümmert auch nur ansatzweise großartig zu lernen. Auch wenn es mir ein paar schwere Kopfschmerzen brachte, weil ich zu Faul war. Nicht nur mir brachte es Kopfschmerzen, auch meinen Kollegen. Aber nun ist es geschafft und bestanden. Jetzt warte ich nur noch auf das Papier, auf dem drauf steht, dass ich mich nun offiziell "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" schreien darf. Ein ganzes Jahr länger musste mich die Firma ertragen, mich aushalten, mich durch boxen. Aber ich denke, sie hat es genauso gerne getan, wie ich genauso gerne noch da geblieben bin.
Irgendwie sehe ich dem Ende meiner Zeit dort schon traurig entgegen. 4 Jahre lang haben wir das Haus gerockt. An großkampf Tagen, an ruhigen Tagen und an normalen Tagen. Was hab ich nicht alles mitgenommen an Wissen, an neuen Interessen, an neuen Spezialgebieten und vor allem was ich nicht alles fürs Leben gelernt habe. Was haben wir für Projekte runtergerissen und Abende in der Firma verbracht mit basteln, planen, labern und einem Bier. Jungs, ich werde die Zeit definitiv mit euch vermissen. Ich werde es vermissen morgens in die Firma zu kommen und dem ersten Kunden erst mal davon überzeugen zu müssen, dass ein Kaffee am Morgen sein muss oder direkt richtig ran klotzen zu müssen. Ich werde es vermissen bis spät in den Abend rein den LKW voll zu kloppen, nur weil die "annern" meinten erst um 17 Uhr anrufen zu müssen. Ich werde es vermissen wegen Kleinigkeiten die ganze Firma in aufruhr zu setzen. Und ich werde es vermissen mich Stunden lang mit Kleinigkeiten zu beschäftigen. Das Vertrauen, dass ihr mir gegeben habt, fand ich immer wieder klasse. Ihr habt mich machen lassen, mich kämpfen lassen, mir das Telefon in die Hand gedrückt und mich fest eingebunden. Ich habe mich als ein Teil von euch allen gefühlt, obwohl ich noch Azubi war. Und dafür kann ich nur eines sagen: Danke! Und ich wollte mal um jeden Preis Fachinformatiker werden. Bin ich froh, dass mich keiner wollte und ich bei euch gelandet bin. Am anfang war ich froh, überhaupt eine Ausbildungsstelle zu haben und jetzt bin ich mir sicher, dass mir hätte nichts besseres passieren können. Und bin dankbar. Die Zeit ist bald vorbei. Nur noch gut 3 Wochen, dann bin ich raus. Dann sind fast 4 Jahre mit euch vollendet. Aber seid euch im klaren: Ich komme wieder, keine Frage
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